Klingt neu und ist es doch nicht. Aber neu ist die besondere Bedeutung dieser gar nicht so neuen Antriebstechnik, die den Fahrzeugbau in den nächsten 20 Jahren revolutionieren wird wie das Internet und der Computer die Schreibmaschine und die Bürokommunikation.

Kann das sein? Ja. Und es wird so sein.

Elektroautos gab es schon vor über 100 Jahren. Dann verschwanden sie ganz plötzlich weitestgehend vom Markt. Warum? In der automobilen Anfangszeit zwischen 1885 und 1912 wurden in der Tat unterschiedlichste Antriebstechniken entwickelt und erprobt. Und während dieses Zeitraums war es nicht klar, ob sich der Verbrennungsmotor oder der Elektromotor durchsetzen würde. Beide Antriebskonzepte hatten EINEN wesentlichen Nachteil, der zunächst für die Ingenieure unlösbar schien: Bei den Autos mit Verbrennungsmotor war es das Problem, den Motor in Gang zu setzen. Bei den Fahrzeugen Elektromotoren war es die Tatsache, dass die Batterien als Energiespeicher enorm groß und schwer waren. Die große Frage war demnach, welche Fraktion IHR Problem am schnellsten lösen würde. Heute wissen wir das. Mit der Erfindung des elektrischen Anlassers im Jahre 1912 wurde das Startproblem von Verbrennungsmotoren nachhaltig und kostengünstig gelöst. Damit war die Entscheidung gefallen und ein elektrisches Bauteil als Zusatzaggregat für den Verbrennungsmotor entwickelte sich zum Sargnagel für die Elektrofahrzeugindustrie. Wobei von einer Industrie nur bedingt gesprochen werden konnte. Die allermeisten Automobilhersteller waren sehr kleine Betriebe, quasi start-up´s für die neue Mobilität mir selbst angetrieben Fahrzeugen ohne Pferde. In den USA, wo die Fahrzeugindustrie am weitesten entwickelt war, starben zwischen 1912 und 1915 über 100 Firmen für Elektroautomobile – weil ihr Konzept gegenüber den Wettbewerbern mit Verbrennungsmotor und elektrischem Anlasser keine Chance mehr hatte.

Und heute? Warum sollte sich die Situation jetzt ändern? Schließlich ist der Nachteil der zu schweren Batterie und der zu geringen Reichweite immer noch aktuell. Und Verbrennungsmotoren sind nach 100 Jahren kontinuierlicher Entwicklung und stetiger Verbesserung attraktiver denn je. In den letzten Jahren wurden obendrein der Schadstoffausstoß um >90% reduziert. Warum jetzt super-schwere Elektrofahrzeuge ohne Reichweite die Carbonfaser-Technik einsetzen, damit ein BMW im Golf-Format das Gewicht einer S-Klasse unterbietet? Ganz einfach: Die Reduzierung des Emissionsausstoßes ist heute keine Frage der Weltanschauung, sondern ein nüchternes wirtschaftliches Kalkül: Das weltweite Wachstum und die Übertragung des Mobilitätskonzeptes der heutigen Industrienationen auf die Wachstums- und Schwellenländer dieser Welt ist nur möglich mit weitestgehend emissionsfreier Mobilität. Das ist hier kein politisches Statement, sondern eine nüchterne Volks- und Betriebswirtschaftliche Einschätzung. Das Faible für die klassische Antriebstechnik und unsere Oldtimer wird bleiben; aber Ausnahmen widerlegen keine Regel, sie unterstützen diese vielmehr.

Wir sind Spezialisten für elektrische Antriebstechnik, mit über 10-jähriger Erfahrung in diesem Metier. Wir bieten hohe Kompetenz und ein gutes Netzwerk in die Szene der elektromotorischen Antriebstechnik und Speichertechnologien. Das bieten wir Ihnen heute an, wenn Sie selbst überlegen und analysieren, wann und unter welchen Bedingungen der Übergang vom Verbrennungs- zum Elektromotor sinnvoll ist. Und für wen und mit welchen Fahrzeugen.

Wir beraten Sie gerne, ob als Unternehmen mit einer Fahrzeugflotte oder als Privatperson. Rufen Sie uns unter 040 39909-382 an oder schicken Sie uns eine kurze E-Mail an edrive@vuks.eu

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